5 Gründe, wieso ein Fahrrad-Navi und kein Smartphone

Stellen wir zu aller erst mal die Vorteile den Nachteilen eines Smartphones gegenüber.

Die Vorteile:
Livetracking über Webportal
Mobile Anbindung an Tourenportale
SOS/SMS mit Standort ist absetzbar
Anschaffung eines GPS-Gerätes entfällt

Die Nachteile:
Schlechte Displayablesbarkeit bei Sonnenschein
Kurze Haltbarkeit der Akkus im GPS-Modus
Zusatzkosten bei Zukauf von Zubehör
Nicht robust genug und auch nicht wasserdicht

Fahrrad Navis werden entgegengesetzter Meinung nie aussterben

Dank Fahrrad-Navi auf der richtigen Spur
Dank Fahrrad-Navi auf der richtigen Spur

Viele App-Hersteller haben zwar erkannt, dass moderne Smartphones über einen GPS Sensor verfügen und daher mit einem ausreichend großen Display ausreichende Kapazitäten haben, um ein mobiles Fahrradnavigationssystem übernehmen zu können, haben aber andererseits nur den einen Vorteil,dass man sowieso eines besitzt.
Folgende Minus-Punkte stehen aber dem gegenüber.

Punkt 1: Keinesfalls taugt das Smartphone für den nicht gerade vorsichtigen Outdoor-Einsatz, für den es nicht konzipiert ist. Es ist einfach nicht robust genug für diesen Zweck, denn wie oft kann es vorkommen, dass ein Fahrrad-Navi einfach mal auf den Boden fällt, beziehungsweise am Fahrradlenker strömenden Regen ausgesetzt ist. Auch ist die Ablesbarkeit bei grellem Sonnenschein schwierig. Da fällt es schwer zu glauben, dass dies ein Smartphone überstehen würde.

Punkt 2: Bei vielen Aktivitäten im Outdoor-Bereich werden Handschuhe getragen.Entweder gehören sie zur Ausrüstung oder es liegen witterungstechnische Gründe vor. Wie wollen Sie die Touchscreens Ihres Smartphones mit Handschuhen vernünftig bedienen. Dies wird kaum möglich sein. Oft sind die Klickflächen der Smartphones auch viel zu klein, um sie mit Handschuhen ausreichend genau bedienen zu können. Es gibt zwar Handschuhe, mit denen dies möglich sein soll, aber die Praxis sieht zumindest wegen dieser kleinen Klickflächen wieder anders aus.

Punkt 3: Ein Smartphone ist zwar nicht zwingend auf Intenet-Empfang angewiesen, um bestimmte vorgefertigte Routen auf das Handy laden zu können. Will man aber nun egal aus welchen Gründen, die Route ändern, so muss erst wieder teils sehr kostenintensiv diese Route nachgeladen werden. Dabei kann es passieren, dass man irgendwo in der freien Botanik steht und keinen Intenet-Empfang hat. Was nun?

Punkt 4: Die momentane Akku-Generation der Smartphones besitzt auch noch nicht die ausreichend entwickelte Qualität für einen Betrieb über mehrere Stunden und so könnte man plötzlich wegen Akkuausfalls orientierungslos in der Natur herumstehen und nicht mehr weiterkommen. Auch ein Anruf ist aus den vorgenannten Gründen nicht möglich. Viele Leute wollen nicht von einem Auflade-Zeitfenster abhängig sein.

Punkt 5: Zu guter Letzt ist auch die Qualität der GPS-Chips in den Smartphones nicht so gut wie in speziellen Outdoor- Navigationsgeräten. Natürlich reicht die Qualität aus, von einem Ort zum anderen Ort zu kommen, suchen Sie aber mal Außergewöhnliches, wie zum Beispiel eine Ortssuche und nur das Handy mitführen. müssen Sie mit einer gewissen Ungenauigkeit leben.

Vorstehend sind nun gute Gründe aufgeführt, die noch lange Zeit dafür sorgen, dass mobile Navigationsgeräte ihren Stellenwert und Platz an der Marktspitze behaupten. Zur Zeit weisen Smartphones noch nicht die nötige Leistung auf, um die genannte Reihenfolge zu ändern. Sie schleichen sich zwar langsam heran, aber den gängigen Fahrradnavis können sie das Wasser noch nicht reichen.

Manch einer würde es gut finden, nur noch mit einem Gerät, welches alle gängigen Möglichkeiten in sich vereint, unterwegs zu sein. Allerdings ist dies im Moment noch sehr schwierig.

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